Bewegung im Freien: Bei Zecke und Zeckenbiss cool bleiben

Tipps

Wir empfehlen tägliche Bewegung in der Natur, da dieses Verhalten nachweislich die mentale sowie die physische Gesundheit positiv beeinflusst. Dabei kannst du ganz entspannt beim Thema „Zecke“ bleiben. Warum? Das erfährst du nun.

Bewegung im Park1

Zecken – wie, wo, was?

Wir empfehlen tägliche Bewegung in der Natur, da dieses Verhalten nachweislich die mentale sowie die physische Gesundheit positiv beeinflusst. Mehr dazu erfährst du hier. Dabei kannst du ganz entspannt beim Thema „Zecke“ bleiben. Warum? Das erfährst du nun.

Quellen:

Zecken sind kleine Spinnentiere, die wir insbesondere nach dem Aufenthalt im Park oder Wald auf unserer Haut wahrnehmen. Dies geschieht zwar relativ selten, aber es passiert mal. So kommt es nach etwas Bewegung im Freien vielleicht vor, dass wir einen leichten Juckreiz spüren, der sich dann als Zeckenbiss entpuppt. Dann bewahre am besten Ruhe, denn nur in den seltensten Fällen werden dadurch auch Krankheitserreger übertragen, dazu zählen Borreliose-Bakterien und FSME-Virus (Frühsommer-Meningo-Encephalitis). Übrigens besteht ebenso eine geringe Gefahr, durch einen Mückenstich Opfer von Borellien-Bakterien zu werden. Auch die Annahme, dass Zecken nur im Unterholz vorzufinden sind, ist längst widerlegt. Sie kommen mittlerweile in Städten und zwar ganzjährig vor.

Zecken1

Wie gefährlich ist ein Zeckenbiss?

Ein Zeckenbiss ist erstmal kein Notfall. Krankheiten werden nur in seltenen Fällen übertragen. Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Übertragung. In den meisten Fällen kann unser Immunsystem ohne weitere Maßnahmen Borreliose bekämpfen. Die meisten Neuroborreliose-Diagnosen sind falsch und so können sich die erst darauffolgenden Behandlungen schädigend auf uns auswirken.

Arzt

Was ist zu tun bei einem Zeckenbiss?

Nach Bewegung im Freien sollte sich jeder abtasten, das geht auch gut zu zweit ;). Bei einem Zeckenbiss sollte die Zecke etwa mit einer Zeckenkarte oder Pinzette entfernt werden. Sollte der Zeckenstachel noch in der Haut stecken, ist das ok. Dieser fällt mit der Zeit heraus und birgt kein Risiko in sich.

Borreliose

Nun sollte die betroffene Stelle beobachtet werden. Sobald eine zunehmende Rötung mit der Größe einer 1-Euro Münze, nächtliche Schmerzen im Rumpfbereich oder sonstige seltsame Symptome auftreten, wird dazu geraten, einen Arzt zu kontaktieren. Betroffene sollten sich zwei verschiedene Meinungen von Ärzten einholen. Entsprechend wird ein sicheres antibiotisches Mittel verschrieben, welches nicht länger als 3-4 Wochen eingenommen werden darf. Teure Kuren sowie längere Behandlungen solltest du stets hinterfragen.

FSME

1 von 10.000 Menschen mit Zeckenbissen erkrankt daran. Vor dieser Erkrankung kannst du dich vorbeugend mehrmalig impfen lassen. Sobald FSME im Organismus ausbricht kann man nicht mehr viel tun, weil es sich hierbei um ein Virus handelt. Je älter Betroffene sind, desto schwerer fallen die Symptome aus. Nach spätestens zwei Wochen tritt für kurze Zeit leichtes Fieber auf und dann erst wieder nach weiteren zwei Wochen mit zusätzlichen Kopfschmerzen. Kinder sind nur leicht betroffen. Eine Karte für Regionen Deutschlands und Europas, in denen das entsprechende Infektionsrisiko dargestellt wird, findest du hier.

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Natürliche Zeckenabwehr?

2016 zeigte der Gewinner aus „Jugend forscht“, dass Schwarzkümmelöl, sofern es dem Futter für Hunde beigefügt wird, eine natürliche Zeckenabwehr bietet. Nach der Einnahme des Öls wird dann über den Schweiß der für die Zecken abschreckende Schwarzkümmelduft abgesondert. Leider fehlt speziell Katzen ein wichtiges Enzym zur Verdauung einiger Pflanzenstoffe, daher wirkt Schwarzkümmelöl bei ihnen nicht. Aber es handelt sich hierbei um ein Öl, welches Menschen ebenfalls einnehmen und auf die Haut auftragen können. Dabei ist das nichts Neues, denn bereits seit Jahrtausenden ist die heilende Wirkung des Schwarzkümmelöls aus der ägyptischen sowie ayurvedischen Volksmedizin bekannt, etwa zur Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen, Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, für gesündere Haut & Haare sowie eben auch gegen Zecken. Daher empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme von einigen Tropfen des wertvollen Öls während des Essens. Nach unserer Erfahrung wirkt das Öl hervorragend.

Da die Wirkung von Schwarzkümmelöl beim Menschen allerdings wissenschaftlich noch nicht untersucht wurde, können wir dir nur mit unserer Erfahrung empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren.

Außerdem solltest du beobachten, ob es Wiesen gibt, die mehr oder weniger dicht von Zecken besiedelt sind, um im Zweifel die gegenüberliegende Wiese des Weges zu nutzen. Das kann schon einen großen Unterschied ausmachen.

Zusätzlich möchte ich auf das Buch „Borreliose natürlich heilen“ von Wolf Dieter Storl verweisen, denn laut Hippokrates und Paracelsus ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen. Der populäre Ethnobiologe und, meiner Meinung nach, verständlichste Geschichts- und Mythenerzähler Wolf Dieter Storl stellt neben verschiedenen natürlichen Behandlungsmethoden eben auch die „Karde“ als wirksame Heilpflanze bei Borreliose vor. Ein starkes Immunsystem sollte vorbeugend beachtet und gepflegt werden. Das erreichen wir vor allem durch einen ruhigen Lebensstil, regelmäßigen Schlaf, wenig Zucker, reines Wasser, die tägliche Zunahme von heilkräftigen Wildpflanzen sowie den Aufenthalt im Wald. Denn Wildpflanzen verfügen nicht nur über einen hohen Nährwert, sondern sie bewirken zugleich auch unzählige, medizinisch nachgewiesene Heileffekte.

Angst vor Insekten und Tieren zu haben, bedeutet Angst vor dem Leben zu haben. Allein der Aufenthalt im Wald wirkt sich nachweislich höchst fördernd auf unsere gesamte Gesundheit aus. Wir raten dazu, dich so umfangreich wie möglich in der Natur zu bewegen, um davon zu profitieren und vor allem um seelischen Frieden zu erlangen. Mehr dazu erfährst du hier.

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