Arbeitsplatz im Stehen und Sitzen? Achtung Thrombose und Lungenembolie!

Tipps

Ein starrer Arbeitsalltag sollte durch tägliche Freizeitaktivität ausgeglichen werden. Ansonsten besteht das Risiko, an den Folgen einer Venenthrombose zu erkranken.

Musst du viel Stehen und Sitzen auf Arbeit?

Dann lebst du, als wärst du bereits alt. Denn nach neuester Faszienforschung hilft dein Körper dir, bei allem was du tust. Also wer viel sitzt oder herumsteht, wird von seinen Zellbauarbeitern dabei unterstützt, besser sitzen und stehen zu können, indem Gelenke versteifen und Bänder sowie Sehnen mehr anspannen. Thrombose, Rückenschmerzen und Nackenverspannungen sind typische Folgen. Außerdem sinkt die Aktivität des Herz-Kreislaufsystems und damit verringern sich auch die Hirnfunktionen, denn gerade das Gehirn braucht Bewegung. Der Körper fährt quasi alle Funktionen soweit herunter oder rauf, wie es von ihm verlangt wird. Vor allem kann dich regelmäßige Bewegung vor gewissen Alterskrankungen wie Demenz schützen. Sogar Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Direktor der Abteilung Angiologie am Klinikum Darmstadt, empfiehlt regelmäßige Bewegung am Arbeitsplatz. Denn auch das Risiko eine Venenthrombose zu erleiden, wird mit jedem Tag höher und das, obwohl du dich noch jung sowie dynamisch fühlst.

Sitzen Büro

Thrombose aufgrund mangelnder Bewegung?

Genau! Für Menschen, die sich ungenügend bewegen, besteht die Gefahr, eine Thrombose wie z. B. eine Venenthrombose in den Beinen zu erleiden. Eine Thrombose ist ein Blutgerinsel, dass wichtige Blutgefäße wie die Vene verstopft. Das Blut kann dann nicht mehr ordentlich fließen und zurück zum Herzen gepumpt werden. Es entsteht eine Unterversorgung des Gewebes mit schmerzhaften Folgen.

Wie gefährlich ist Thrombose?

Das Blutgerinsel einer Venenthrombose kann aus dem Bein hoch in die Gefäße der Lunge wandern und dort eine Lungenembolie auslösen. Also kommt es zusätzlich zum schweren Bein, auch noch zur Atemnot. Daher kann eine Venenthrombose gerade für ältere Menschen schwerwiegende Folgen haben.

Wie schütze ich mich vor Thrombose?

Thrombosestrümpfe und Medikamente sind letzte Mittel zu denen wir greifen, wenn nichts anderes mehr hilft. Allerdings gibt es auch natürlichere Maßnahmen, die uns vor Thromboseerkrankungen schützen und zwar in Form von regelmäßiger Bewegung. Also sollten wir uns täglich ausreichend bewegen. Es reicht dabei vollkommen aus, sich maßvoll zu betätigen. Gerade ältere Menschen sollten sich daher dringend häufiger und regelmäßiger bewegen, falls sie es ohnehin nicht schon tun. Ansonsten besteht ein erhöhtes Risiko auf Flugreisen.

Wir können viel gesünder und älter werden!

Wir brauchen uns keine Sorgen um Krankheiten machen, wenn wir einen gesunden Lebensstil wählen. Unser menschliches Genom lässt eine gesunde Alterung bis über 100 Jahren zu! Warum ist es nur so verwunderlich, wenn wir hören, dass jemand diese Marke überschritten habe? Es ist noch viel zu selten, dass Menschen um uns herum mehr als 100 Jahre reifen. Eine gesunde Ernährung, viel grünes Gemüse, darunter Wildpflanzen sowie geringer Fleischverzehr und regelmäßige Bewegung in der Natur sorgen für mehr Lebensqualität. Vor allem sollten wir Stress häufiger an uns abprallen lassen. Unsere Praktische Ideen dazu, findest du hier.

Zusammenfassung

Ein starrer Arbeitsalltag sollte durch tägliche Freizeitaktivität ausgeglichen werden. Vor allem hilft tägliche, regelmäßige Bewegung. Andernfalls erhöht sich das Risiko, an einer Venenthrombose zu erkranken und daraufhin an einer Lungenembolie zu sterben. Vor allem ältere Menschen sollten dieses Risiko mit ganz natürlicher Bewegung ausgrenzen.

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