Natürliche Bewegung

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Bewegung macht glücklich, gesund und fit. Der Aufenthalt in der Natur macht glücklich, gesund und fit. Warum nicht beides miteinander kombinieren?

Natürliche Bewegung

Bewegung macht glücklich, gesund und fit. Der Aufenthalt in der Natur macht glücklich, gesund und fit. Warum nicht beides miteinander kombinieren?

Natürliche Bewegung ergibt sich im freien und körperaktiven Spiel mit der bewaldeten Umgebung. Dazu gehören das Hangeln sowie Klettern an Bäumen, das Springen von Stein zu Stein, das berghoch Sprinten, aber auch der Umgang mit umherliegenden Waldmaterial wie Stöckern.

Sogar viele Sportspiele können in abgewandelter Form ausgeführt werden. 2 nebeneinanderstehende Bäume ergeben beispielsweise ein Tor. Auch Kinderspiele wie Fange (Ticken) oder Verstecken lassen sich hier wunderbar ausüben.

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Der Wald als Ort der Gesundheit

Die Atmosphäre des Waldes enthält Stoffe, sogenannte Terpene, die entzündungshemmend auf die Lunge wirken, Asthma mindern und bei der Bekämpfung von Krebszellen unterstützen. Selbst unsere Problemlösekompetenz soll davon profitieren. Außerdem wird der Blutzuckerspiegel reguliert. Aufgrund dieser verblüffenden Erkenntnisse kann ich nicht häufig genug betonen, wie bereichernd sich Bewegung im Wald auf uns auswirkt.

Laut einer Studie sollen bereits zwei Stunden Waldbaden je Woche ausreichen, um einen zu spürenden und nachvollziehbaren Effekt auf unsere Gesundheit festzustellen. Stell dir vor, wie sensationell sich der tägliche zweistündige Aufenthalt in der Natur auf das Immunsystem und die Zufriedenheit auswirken könnte.

Im Gegensatz zu beengten Räumen wirkt sich Bewegung im Freien sogar fördernd auf unser Sichtfeld aus. In der Natur kann sich unser Blick wieder weiten. In Räumen wie Fitnessstudios, Büros und Sporthallen wird die Blickdistanz unserer Augen häufig künstlich eingeschränkt. Das kann zu Haltungsschäden und Schmerzen im unteren Rücken führen.

waldbaden

Bewegung statt Sport

Als Sport wird eine bestimmte Form des Bewegens, Spielens oder Wettkämpfens verstanden.

Universalbewegung dagegen versteht körperliche Aktivität ohne sie in eine Form zu stecken.

 Menschen sind von Geburt an erst einmal Universalbeweger, sogenannte sind Allrounder.

 Erst der Sport macht einige zu Spezialisten. Aber es wäre falsch, zu sagen Universalbeweger machen keinen Sport. Für einen kurzen Augenblick tauchen sie in eine Sportart ein, verkörpern ihre Bewegungsinhalte und lösen sich dann wieder von ihr.

Wir möchten uns sportartenübergreifend bewegen. Der Universalbeweger startet mit einer Sportart, sprengt ihre Grenzen und erschafft etwas Einzigartiges.

Bewegung wird ab hier expressionistisch. Statt zu wiederholen, was alle in einer bestimmten Sportart machen, kommuniziert Universalbewegung unsere Persönlichkeit, unseren ganz besonderen Stil. Sie wird zu einer Kunst, wie Dichtung oder Malerei.

Achtsamkeit

Der Alltag verlangt uns viel intellektuelles Denken ab. Unser intuitives Denken kommt nicht so häufig zum Zug. Die Aufgabe besteht darin, mit Achtsamkeit wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Wie man mit dem Verstand arbeitet, wie man abstrahiert, wie man Dinge plant, strukturiert, etc. brauchen wir dir nicht beibringen. Aber wie man achtsam ist, wie man ins Fühlen zurückkommt und sich im jetzigen Moment verankert, Die Mitwelt wertungsfrei beobachtet – das wollen wir üben!

Beim Zustand der Achtsamkeit handelt es sich um Geistesgegenwart. Du erfährst hellwach deine Umwelt, deinen Körper und deine Gefühle ohne diese zu bewerten. Im Gegensatz zur Konzentration, wo du dich abgegrenzt auf ein bestimmtes Objekt fokussierst, stellst du den Fokus bei der Achtsamkeit vielmehr auf weit, auf die Fülle der Wahrnehmungen. Du machst deinen Geist frei für alles, was es in diesem Moment wahrzunehmen gibt.

Die kindliche Kreativität

Kreativität hängt von unserem Vermögen ab, mit Freiheit umgehen zu können.

Eine Komponente wird in den meisten Fitnesskursen und Sportarten fast vollkommen außer Acht gelassen: die Kreativität! Selbst Sportspiele engen die Freiheit zur Improvisation stark ein. Kreative Freiheit ist jedoch wichtig, um ein glückliches Leben zu führen. Deshalb sollten wir uns von dogmatischen Bewegungskulturen befreien, da sie jeden mit ihren Regeln nur in ein weiteres Gedankengefängnis sperren.

Spielerisch zu handeln bedeutet, das Selbst und die Umgebung zu erforschen und zwar aus der Freude des Forschens an sich heraus. Nur da, wo nichts mehr verloren und nichts mehr gewonnen werden soll, kann gespielt werden. Durch freies Spielen können wir unser kreatives Potenzial bewusst fördern.

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